Badebucht Sommerhausen

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  • #757
    AvatarWerner Fuchs
    Teilnehmer

    Mit Bewunderung stelle ich fest, dass unsere Nachbargemeinden in kurzer Zeit an ihren Mainlände eine Badebucht, Liegewiesen sozusagen ein kleines „Freizeitgelände“ erschaffen haben.

    Wäre so etwas nicht auch in Sommerhausen möglich? Wobei Eibelstadt nich so das Vorbild sein sollte.

    Eine Überlegung wäre es die Bucht an der Herrengasse, beim Bolz- und Skaterplatz zu einer Badebucht, eventuell mit direkten Zugang zum Main ähnlich wie in Goßmannsdorf auszubauen.

    Die Vorteile dieser Variante:

    -mann müsste keinen Fußweg, so wie er an der Industriestraße geplant ist bauen. Allein dieser Weg würde laut Planungen

    ca. 145.000 Euro verschlingen.

    -man kann die Badebucht an der Herrengasse zu Fuß erreichen weil Ortsnah.

    -Bolz- und Skaterplatze sind in unmittelbarer Nähe.

    -Parkplätze sind vorhanden

    -die öffentliche Toilette ist leicht zu Fuß zu erreichen.

    Sollte man diese Variante nicht mal überdenken?

    Wie ist Eure Meinung dazu?

    #767
    AvatarHolger Vieres
    Teilnehmer

    So schnell wie dort die Autos (und teilweise die Radfahrer) fahren, sehe ich da eine große Gefahr für Kinder, wenn man die bestehende „kleine Badebucht“ dort weiter ausbaut und sich dort noch mehr Familien tümmeln, als sie das im Sommer eh schon tun.
    Und mit den Parkplätzen fast direkt am Main lockt man noch mehr „Auswärtige“ an.

    Zum Fußweg in der Industriestraße zur „großen Badebucht“ bzw. zum Mainradweg muss ich sagen, dass ich da absolut dafür bin. Vor allem als sichere Fußgängerverbindung zum hinteren Ortsteil. Ich kene die Planungen nicht genau, aber da muss was sichereres und besseres her als was nun da ist (nämlich nichts).

    #774
    Wilfried SaakWilfried Saak
    Verwalter

    Ich finde die Idee von Werner Fuchs schon auch spannend.

    Infrastruktur kostet immer Geld – auch im Unterhalt. An der 2. Badebucht werden wir immer nur mit einer Behelfstoilette arbeiten können. Mir erscheint das allerdings auch ausreichend. Im letzten Jahr war es leider gar nicht möglich.

    Die Parkplatzsituation an der 2. Badebucht ist auch schlechter, als an der vorderen. Es gibt schon einige Gründe, den Vorschlag eingehender zu prüfen.

    Die Gemeinde hat bisher das Ziel, einen Fußweg zur hinteren Badebucht vom Reifensteinweg zu schaffen. Die Kostenschätzung lag in 2019 bei ca. 150.000 EUR.

    #793
    AvatarKerstin Oehler
    Teilnehmer

    Im letzten Bürgerworkshop wurde unter anderem auch das Thema „Gestaltung der Mainlände“ diskutiert. Ich selbst war damals in dieser Gruppe und erinnere mich noch gut, dass wir Sommerhäuser uns alle einig waren, dass wir die hintere Badebucht (Industriestraße) gerne so natürlich wie möglich belassen würden, um keine Massen anzuziehen. Es ist immer schön zu wissen, dass man als Einheimischer noch ein Plätzchen für sein Handtuch findet und garantiert andere Sommerhäuser zum Quatschen dort trifft.
    Die vordere Bucht auszugestalten halte ich aus den genannten Gründen (Nähe zum Altort, Parkplätze, Skaterplatz) auch für eine gute Idee.

    Allerdings stimme ich auch Holger Vieres zu. Der Verkehr am Radweg ist sehr gefährlich. Wie könnte man zwischen dem Brückendenkmal und der hinteren Badebucht das Tempo etwas raus nehmen? Evtl. ist das durch Ausweis des Bereiches als „Spielstraße“ oder durch Erhöhungen (wie in Winterhausen am Fußballplatz) möglich. Außerdem sehen nicht Ortskundige Radfahrer, die von Ochsenfurt kommen, viel zu spät, dass an der Badebucht Getummel ist. Da dann noch zu bremsen, wenn ein Kind auf den Weg rennt oder ein Ball auf den Weg fliegt ist schwierig. Vielleicht könnten 2 Hinweisschilder (nacheinander mit Abstand aufgestellt, wie z.B. „Vorsicht, spielende Kinder in 300 m und in 100 m“) rechtzeitig davor warnen.

    Der Gehweg von der Industriestraße zum Main wird dringend benötigt – egal wo man den Schwerpunkt zum Baden setzt. Sommerhausen ist in den letzten Jahren stark zur Industriestraße hin gewachsen und viele Familien (so auch wir) nutzen diesen Weg, um an den Main zu kommen. Mit Kindern muss man da schon sehr vorsichtig sein, dass nix passiert.

    #961
    AvatarKarl Liebing
    Teilnehmer

    Die hohe Geschwindigkeit auf dem Radweg – nicht nur von Fahrzeugen – ist tatsächlich oft beängstigend. Ob Schilder mit entsprechenden Hinweisen sehr nützlich sind, darf bezweifelt werden. Wirksamer wären das schon nicht ganz so schikanöse Schikanen wie in ähnlichen Bereichen in anderen Orten. Sicher würden solche Maßnahmen für viel Ärger sorgen, wirksam sind sie allerdings.

    #962
    AvatarLydia Ertel
    Teilnehmer

    Ich würde gerne noch das Hundethema in diesem Zusammenhang aufgreifen und hoffe, dass sich die Hundebesitzer nicht angegriffen fühlen. Es wäre, meiner Meinung nach, zu überlegen, ob eine der bestehenden Badebuchten, generell für Hunde gesperrt wird. Ich sehe immer wieder Autos oder Wohnmobile dort anhalten, die ihre Hunde mal baden lassen wollen und die natürlich auch mal ins Wäldchen gehn um sich zu entlasten. Zum einen kann es dir passieren, dass du dich in den Schatten eines Baumes legst und besondere Gerüche, durch die Wärme des Sommers getriggert, um dich herum wirbeln und auch so manches spielende Kind und auch so mancher Erwachsene wirklich erschreckt, weil im Wasser ein fremder Hund steht und man Angst hat. Vielleicht könnte man an anderer Stelle einen bewußten Hundeberech kennzeichnen?!

    #1022
    AvatarHolger Vieres
    Teilnehmer

    Dem Beitrag von Frau Ertel schließe ich mich an. Es ist zum einen eine Hygienefrage, zum anderen gibt es genug Leute und Kinder, die Angst vor Hunden haben.
    Leider sind Schilder, die auf ein Hundeverbot hinweisen, nur begrenzt wirksam, wie man bspw. am Eibelstädter Landschaftssee insbesondere in den Morgenstunden sehen kann 🙁

    Zum Thema Wohnmobil möchte ich noch den Aspekt des Wildcampens anbringen. Das hat besonders letztes Jahr arg zugenommen und wird auch dieses Jahr sicher nicht anders sein. Ich finde, es kann nicht sein, dass Wohnmobilfahrer ihre Fahrzeuge bis fast ans Mainufer auf die Wiesen fahren. Zum Einen an der kleinen Badebucht, zum anderen hinten am Brückendenkmal: Dort stehen sie eigentlich auch immer auf der Wiese, natürlich nie auf dem geschotterten Parkplatz, klar, ist ja auch weniger idyllisch. Übrigens kein reines Wochenendphänomen. Fakt ist: KfZ haben auf den Grünflächen nichts verloren.

    Und wo wir schon dabei sind, sollte auch das Parken entlang der Uferstraße deutlich verboten werden. An schönen Sommertagen ist der Weg mit Fußgängern, Radler, Inlineskatern, etc. schon voll genug und dann muss man auch noch geparkten Autos, die zur Hälfte in die Straße ragen, ausweichen. Eine große Gefahrenquelle, wie ich finde.

    #1079
    AvatarIrina Sieber
    Teilnehmer

    Eigentlich heißt es ja das schönste an Winterhausen ist der Blick auf Sommerhausen, nur wenn man als Sommerhäuser ganz ehrlich ist, muss man zugeben, der Blick auf Winterhausen gerade auf Höhe vom Anker rüber über den Main nach Winterhausen ist schon auch wirklich toll und eine ursprünglich wirkende Badebucht haben sie auch die Winterhäuser. Was würde dagegen sprechen gegenüberliegend eine ähnliche Bucht anzulegen, sprich im Bereich des Brückendenkmals? Eine Badebucht so natürlich wie möglich, gerne mit einem Holzsteg unter anderem als optische Teilbegrenzung zwischen eigentlichen Main und Bucht. Die Liegefläche zwischen Brückendenkmal und Anker wäre groß genug und zusätzlich wäre Platz für drehbare, ergonomische Liegen aus Holz und Picknicktische mit Sonnensegel.

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